Testberichte des Samsung Galaxy Note

Veröffentlicht in Samsung Galaxy Note - von René am Wednesday, 2. November 2011 mit 0 Kommentaren

Seit ein paar Tagen kann das Smartlet schlechthin käuflich erworben werden, doch die meisten Nutzer möchten sich vorher über das Gerät informieren, kein Problem den es gibt bereits einige Testberichte über das Samsung Galaxy Note N7000.

Samsung Galaxy Note-Verpackung

Verpackung des Note

Ein Erfahrungsbericht im Handy-FAQ.de-Forum beschreibt das Gerät als recht hochwertig, auch wenn es nur über eine Rückseite aus Plastik verfügt. Der Test als solches ist relativ subjektiv geschrieben, weißt aber viele Bilder und einige Videos auf. Beim Note wird besonders die Filmwiedergabe gelobt, was bei einem 5,3″ Display sicherlich verständlich ist ;) Die Kamera wird mit der des Samsung Galaxy S2 verglichen: nicht herausragend aber für Schnappschüsse gut geeignet. Leider scheinen die minimalen Verzögerungen des S-Pen noch immer nicht behoben zu sein, zwar störte es den Tester nicht sonderlich aber “jede Jeck ist anders”. RitterMoe beschreibt die Akku-Kapazität mit “nur 2500mAh” (Welches Handy hat mehr?) und meint, dass eine Ladung für einen kompletten Tag völlig ausreichend ist.

Fazit: Für ein Smartphone bieten sich ungeahnte Möglichkeiten! Zum Telefonieren scheint es allerdings tatsächlich etwas zu groß zu sein. Ermüdungserscheinungen der Hand sind vorprogrammiert. Für den Tablet-Ersatz findet der Tester es zu klein.

Im Blog der Stadt-Bremerhaven.de lässt Caschy seine Besucher entscheiden, welches Video er erstellen soll. Er streitet sich noch immer über die größe: “mir persönlich zu groß”. Bei Ihm bleibt es bei der Trennung von Smartphone und Tablet.

Notebooksbilliger.de hat dem Samsung Galaxy Note mittlerweile bereits drei Teile gewidmet. Auch hier wird die Ähnlichkeit zum Samsung Galaxy S2 beschrieben. “Optisch unterscheiden sich beide Geräte frontseitig nämlich überhaupt nicht, außer in der Tatsache, dass das Samsung Galaxy Note die Front-Kamera auf der rechten Seite hat.” Zwar ist die Telefonqualität sehr gut aber zum “einhändigen Arbeiten” ist das Smartlet dem Carsten ebenfalls zu groß. Anders zu den ehemaligen Geräten, bsp. HTC Diamond, wird der Stift für alltägliche Arbeiten nicht benötigt, kann diese aber ggf. optimieren.

Die Jungs von Androidnext.de fühlten dem Smartlet ebenfalls auf den Zahn und berichten in Ihrem Testbericht über das Samsung Note. Die Rede ist von einem Tablet-Smartphone-“Zwischending”, “All in the Mix”, “nicht Fisch, nicht Fleisch” und die Wahrheit wird tatsächlich subjektiv ausfallen. Das Fazit kann allerdings nicht einfacher sein. Wer sich für das Samsung Note interessiert, sollte es im Laden ausgiebig testen, Telefonieren, “SMS-Schreiben unter U-Bahn-Bedingungen” etc. .

Auch der Bildschirm wird im Test als nicht optimal bewertet, so scheint der Betrachtungswinkel eingeschränkt zu sein – “schaut man auch nur wenig seitlich auf das Display, so macht sich ein unappetitlicher Grünstich bemerkbar.”

Weitere Testberichte/ Praxisberichte über das Samsung Galaxy Note

Connect.de – Samsung Galaxy Note im Praxistest

Stern.de – Seltsame Blicke beim Telefonieren – Die Größe ist Fluch und Segen zugleich! Der Tester bemängelt allerdings den Betrachtungswinkel in keinster Weise, sondern lobt diesen ausdrücklich.

Auch im Golem.de und Handelsblatt- Testbericht, wurde der Grünstich festgestellt. Also eventuell gibt es unterschiedliche Display-Qualitäten?

Nicht allen stören die Abmessungen des Smartlets: Tabtech.de

Mehr einen Praxisbericht als einen Test liefern die Schweizer Kollegen von 20min.ch. Die Autoren scheinen besonders vom S-Pen sehr begeistert zu sein ;) Der Akku konnte knapp zwei Tage durchhalten und das “All-in-One-Gerät” erfreut sich großer Beliebtheit.

Wirklich durchdacht ist die Integration des Stylus noch nicht schreibt Chip.de: “Die mit Funktionen bedachten Sensortasten auf dem Display kann man mit ihm nicht bedienen, Texte auf Webseiten bearbeiten auch nicht und beim Radieren ruckelt das OS.”

Laut PCwelt.de liegt der Kontrast bei 5391:1 und die Helligkeit wird mit 133 cd/m² angegeben. Im Smartbench 2011 erreicht das Note 4558 Punkte. Im Vergleich kommt das Samsung Galaxy S II lediglich auf derselben 3647. Im Sunspider-Benchmark (Browser-Test) wurden 2968,2 Millisekunden erreicht. “Der derzeit schnellste Browser steckt im iPhone 4S, der mit 2232,5 Millisekunden auftrumpft.” Beim Dauersurfen kommen die Tester auf eine Akkulaufzeit von knapp 6 Stunden.

Der Patriach der Samsung Galaxy-Familie, so schreibt notebookjournal.de, ist das Galaxy Note. In der Pro/ Kontra Auflistung wird besonders die Akkulaufzeit negativ bewertet, die Größe ist ja auf beiden Seiten zu Hause. Das Display wird mit einer Eins mit Stern bewertet. Es ist auch bei Sonnenlicht noch lesbar. Die in der Überschrift erwähnte Frage, ob es sich um ein Smartlet oder Tabphone handelt wird genauso wenig beantwortet, wie die Länge der kritisierten Akkulaufzeit.

Aktuell lässt sich der Stift, des HD-Notizblocks (Zitat netzwelt.de), nicht kalibrieren. Ein Software-Update könnte allerdings dieses Problem beheben. Man ist allerdings auf die Update-Politik von Samsung angewiesen. “Um auf beliebigen Unterlagen, etwa einer PowerPoint-Folie, zu kritzeln, muss der Nutzer erst mit einer Stiftgeste einen Screenshot machen, dies kostet Zeit. Beim HTC Flyer geschieht dies dagegen automatisch.”  Der Mikado-Stab (S-Pen) besitzt eine kleine Taste mit deren Hilfe sich  verschiedene Stift-Gesten steuern lassen. Der Druckpunkt könnte allerdings besser sein. Für den Business-Einsatz fehlen noch wichtige Applikationen, die Samsung über ein Entwicklerkit – soll ab Dezember bereit stehen – verwirklicht wissen möchte. Beim Surf-Benchmark Browsermark erreicht das Galaxy Note 65.954 Punkte. Das Galaxy S2 kommt lediglich auf 42.342 Punkte, das iPhone 4S punktet mit 89.075 Zählern.

Wer an Paranoia leidet sollte einen großen Bogen um den Smartphone-Giganten machen. So schreibt futurezone.at: In den Öffentlichen Verkehrsmitteln lädt das Riesen-Display Fahrgäste geradezu ein SMS, Kalendereinträge und E-Mails mitzulesen. Die Tester schreiben ebenfalls von einer leichten Farbstichigkeit, die allerdings nur im Vergleich mit einem LC-Display zu bemerken ist. Derzeit kann man zwischen zehn verschiedenen Apps wählen, die für eine Stift-Eingabe empfohlen sind. Darunter sind praktische Begleiter, wie Evernote und Catch Notes.

Nicht viel neues liefert die Betrachtung auf Giga.de. Verschiedene Tage, unterschiedliche Laufzeiten ;) “An einem Tag bekam ich satte 27,5 Stunden Standby, bei 2 Stunden 35 Minuten Nutzung. Genutzt wurde stets der Browser, Spiele, die Kamera und Google Maps. Ein andermal kam ich auf 24 Stunden Bereitschaft. Dies bei 2 Stunden 30 Minuten in Verwendung. Den Tiefstwert von 22,5 Stunden erreichte ich jedoch bei 3 Stunden 16 Minuten in Gebrauch. Hierbei muss man sagen, dass das Display immer auf 70-80% Helligkeit war und das GPS sowie WLAN und 3G Funk eingeschaltet waren.” Andre konnte sich allerdings nicht an die Größe des Geräts gewöhnen! Auch René Hesse von Mobiflip konstatiert in seinem Alltagstest ähnliches. Er empfand besonders den Stift unterwegs als zu unhandlich, schreibt aber selbst auch, dass er im Gehen die Software-Tastatur nicht mag.

Bildquelle: Handy-Faq.de Testbericht von RitterMoe

About - René studierte an der Leipziger Universität Kommunikation und Medienwissenschaft und ist bereits seit 2004 als Online-Redakteur tätig. Er beschreibt sich selbst als "Technikjaner", denn er liebt es, Neuheiten in diesem Segment zu testen. Im Gegensatz zu seinen Kollegen besitzt er selbst das Smartlet schlechthin, ein Samsung Galaxy Note! Bereits 2004 bediente er seine täglichen Begleiter (Dell Axim 30h) mit einem Stylus und freut sich über die Reinkarnation des Stiftes!

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